Chirurgie Höchberg bei Würzburg

Der eingewachsene Zehennagel
- lästig und schmerzhaft -

Die Lasertherapie als neue operative Verfahrenstechnik zur schonenden und nahezu schmerzfreien Behandlung!

eingewachsener Zehennagel Laserbehandlung

Definition

Einwachsen der seitlichen Nagel-Enden in den Nagelwall mit schmerzhafter Entzündung. Es gibt eine Reihe von nicht operativen Behandlungsmaßnahmen wie Nagelspange, Nagelpflege, Entlastung durch weiteres Schuhwerk, und Änderung der Fußhygiene.

Entstehung

Der eingewachsene Zehennagel ist eine Erkrankung, bei der es durch Druck von außen bzw. durch Nagelfehlwachstum, vor allem im Bereich der Großzehe am äußeren, aber auch am inneren Nagelwall zu einer schmerzhaften, andauernden entzündlichen Veränderung kommen kann. Meist wird diese sehr häufig auftretende Erkrankung auch durch falsche Nagelpflege hervorgerufen: Durch das zu kurze Schneiden, in Verbindung mit dem Abrunden der seitlichen Ecken, können sich die Nägel buchstäblich in den seitlichen Nagelwall "hineinbohren". Häufig tritt diese Erkrankung im Jugendalter auf, jedoch sind auch ältere Patienten davon betroffen.

Behandlung

Es gibt eine Reihe von nicht operativen Behandlungsmaßnahmen wie Nagelspange, Nagelpflege, Entlastung durch weiteres Schuhwerk, und Änderung der Fußhygiene.

Chirurgische konventionelle Behandlung

Bei fortgeschritteneren Befunden muss gegebenenfalls eine Nagelentfernung in örtlicher Betäubung oder eine sog. Emmert-Plastik durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich um eine recht ausgedehnte Entfernung der entzündlichen Nagel- und Nagelwallanteile unter Mitnahme der nagelbildenden Bereiche (Nagelwurzel). Dieser Eingriff wird selbstverständlich in örtlicher Betäubung durchgeführt, hat aber den Nachteil, dass eine relativ große Wundfläche an der Großzehe zurückbleibt, die relativ lange zur Heilung braucht. Der Heilverlauf ist bei der klassischen Operation für die ersten Tage danach meist recht schmerzhaft, bis zum Abschluß der Heilung vergehen 4-6 Wochen.

Chirurgische Lasertherapie

Demgegenüber steht die minimalinvasive und schmerzarme bis schmerzfreie chirurgische Lasertherapie mit einem CO2-Laser, die ebenfalls das Nagelbett, die entzündlichen Bereiche sowie die Nagelwurzel entfernt. Auch dieser Eingriff wird selbstverständlich in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Nachbehandlung

Die Patienten sind nach der chirurgischen Lasertherapie normalerweise schnell entzündungs- und schmerzfrei. Vollbelastung ist normalerweise sofort oder nach wenigen Tagen möglich. Manchmal muss, bei starker Entzündung, zur Vorbeugung ein Antibiotikum und manchmal auch ein Schmerzmittel eingenommen werden. Bis zum Abheilen der Wunde sind natürlich regelmäßige ambulante Wiedervorstellungstermine beim behandelnden Arzt notwendig. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Erkrankung wieder auftritt, ist bei der lasergestützten Therapie deutlich niedriger als bei der konventionellen Form der Operation. Bei beiden Verfahren ist eine intensive chirurgische Untersuchung und Aufklärung vor und eine entsprechende Behandlung nach der Operation unbedingt notwendig. Welches Verfahren zur Anwendung kommt, entscheidet der Patient, da die lasergestützte Therapie nicht von der Krankenkasse bezahlt wird.

 


Dr. med. Ronald Leppert / Dr. med. Michael Graf / Dr. med. George-Cristian Tiurbe
Gemeinschaftspraxis für Chirurgie

 

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